Anthroposophische Gesellschaft, Aachener Zweig
Workshop Corinne Roy

Vortrag und Gespräch zur Theorie-U (1h)
Diese Theorie wurde von Otto Scharmer entwickelt, um die Kreativität und das individuelle Wahrnehmungsvermögen jedes Teilnehmers oder Protagonisten eines gesellschaftlichen Systems - das kann eine Organisation, eine Firma oder ein Stadtteil sein – für eine gewünschte oder notwendige Transformation desselben zu nutzen. Die Grundannahmen dieser Theorie basieren u.a. auf dem anthroposophischen Menschenbild und beziehen bewusst eine geistige Dimension mit ein. Otto Scharmer promovierte an der Universität Witten Herdecke in Wirtschaftswissenschaften, ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (USA) und unterhält ein weltweites Netzwerk für gesellschaftliche Transformation. Im April diesen Jahres hielt er z.B. einen Vortrag auf der Ostertagung der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte Deutschlands zu gesellschaftlichen Transformationen im Zuge der Covid-19-Krise.

Workshop Skulpturenarbeit (2h)
Eine der vielen Techniken, die eine kollektive Arbeit an einer Systemtransformation erlaubt. Sie stellt einen ersten Schritt dar, in dem zunächst die Wahrnehmung der „Bausteine“, „Stolpersteine“ oder auch „Edelsteine“ im Jetzt-Zustand als Skulptur sichtbar gemacht werden. Die Transformation kann dann an dieser Skulptur geübt werden, die Prozesse durch ein geleitetes Betrachten bewusst gemacht werden. Hier wird ein allgemein-gesellschaftliches Thema mit den Teilnehmern (max. 8) im Vorfeld abgesprochen, zu dem exemplarisch gearbeitet wird.


Ort der Veranstaltung, soweit nicht anders angegeben:
Freie Waldorfschule Aachen
Anton-Kurze-Allee 10, 52066 Aachen